Karl Kübel Schule
04.07.2022

Das Geschäft mit den Ads  

Start-Up Vortrag für angehende E-Commerce-Kaufleute der Karl Kübel Schule

Das erfolgreiche Geschäft mit den Ads: „100 Meter am Tag scrollen wir durch Social Media-Feeds, Millisekunden entscheiden darüber, welche Posts und Beiträge unsere Aufmerksamkeit wecken.“, erläutert Dominik Stroh, von der Paid Social Agentur Schema M den angehenden E-Commerce-Kaufleuten der Karl Kübel Schule. Innerhalb von nur einem Jahr ist das Start-Up aus Mannheim immens gewachsen und zählt verschiedenste namhafte Marken zu ihren Kunden. Die Dynamik des Performance Marketings und die interdisziplinäre Dienstleistung machen das Umfeld extrem spannend und gleichzeitig herausfordernd. „Es war wohl nicht immer einfach und ging auch wirklich schnell, aber macht auch bis heute nach wie vor Spaß! Nun sind wir ein Team aus 30 Spezialist*innen und wir wachsen natürlich auch noch weiter“, sagt Dominik Stroh.  

Werbung basiert auf Wissenschaft 

Die Algorithmen der Social-Media-Kanäle sind inzwischen so ausgereift, dass der Content den Nutzern immer bedarfsspezifischer im Feed angezeigt wird. Die Agentur setzt in ihren Creatives stark auf UGC (User Generated Content), also Inhalte, die von Nutzern generiert werden und nicht gleich als Werbeanzeige erkennbar sind. Diese führen zu Authentizität, Kundenbindung, Markenbekanntheit und hohen Performancewerten. Diese Chance haben wir bereits im Februar 2021 richtig erkannt und die Grundlagen für hochwertigen UGC gelegt, vor allem der Creator Pool mit über 500 Creatorn ermöglicht dies.  
Häufig werden unterschiedliche Anzeigen und deren Conversions durch A-/B-Tests verglichen. Hierbei fließen auch wissenschaftliche Erkenntnisse zu Hypothesen über die Kaufmotive, den Nutzen eines Produktes und die Zielgruppe ein. Verschiedene Metriken zeigen dann datenbasiert, welche Creatives mehr Aufmerksamkeit bekommen und damit das Problem besser adressiert oder die Zielgruppe besser anspricht. Die Aufmerksamkeit des Kunden wird durch einen Attention-Grabber geweckt und die User hören auf zu scrollen, um bei einer Anzeige zu verweilen. Berechnet wird dies durch die sogenannte Scoll-Stopper-Rate, also wie viele Nutzer sich den Content länger als 3 Sekunden ansehen. Jeder Nutzer durchläuft hierbei einen Sales Funnel. Dieser Funnel bildet den Weg vom ersten Kontakt zur Marke bis zum Kauf und darüber hinaus zur Empfehlung oder zur dauerhaften Loyalität als Teil der Brand Community ab. Ziel ist es immer den Top-Funnel profitabl zu meistern, das ist die Königsdisziplin. 

Trial und Error auf hohem Niveau 

Die angehenden E-Commerce-Kaufleute waren begeistert von der Dynamik des Wachstums in dieser Branche: „Die Erkenntnis, dass solche Start-ups allein mit Social Media groß werden können, ist wichtig zu verstehen. Ich finde es auch interessant, dass selbst erfolgreiche Marketingagenturen viele wissenschaftliche Hypothesen und Varianten für Ads ausprobieren müssen, um zu sehen, was am besten funktioniert, und nicht einfach eine Vorlage nehmen.“ so eine Schülerin aus dem zweiten Ausbildungsjahr. Ein anderer Schüler ergänzt; „Ich werde die Erkenntnisse gleich in unseren Azubi-Instagram-Kanal einfließen lassen und bei den Ads ganz genau hinschauen.“ 

„Das Zusammenspiel von Kreativität, KI und Wissenschaft ist beeindruckend. Für die angehenden E-Commerce-Kaufleute und ihre Unternehmen bietet dieses Zusammenspiel immer mehr Möglichkeiten, ihre Kunden bedarfsgerecht anzusprechen und zu binden. Das neue Berufsbild der E-Commerce-Kaufleute trägt dieser Tatsache Rechnung und sichert die Nachwuchskräfte für einen rasant wachsenden digitalen Handel.“ so Ute Molden, Koordinatorin für die E-Commerce-Berufe.  

 

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