Karl Kübel Schule
27.01.2022

CO2-Ampeln an der KKS

„Insbesondere in geschlossenen Räumen, in denen viel gesprochen wird, ist eine Ansteckungsgefahr durch Aerosole auch über eine größere Distanz – laut RKI – möglich. Das trifft so gut wie auf jeden Klassenraum zu. Deshalb war es uns wichtig, dass wir die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer bestmöglich schützen. Unsere Luftqualität-Messgeräte, auch CO2-Ampeln genannt, helfen uns dabei, regelmäßig zu lüften und sind intuitiv verständlich“, so Rainer Wieland, Lehrer an der Karl Kübel Schule, der mit seinen Schülern dieses Projekt verwirklichte.

Nachhaltige Projektarbeit

Bereits im November 2020 hatten Schülerinnen und Schülern der KKS 55 CO2-Ampeln hergestellt. Nun wurden im Dezember 2021 weitere 40 Messgeräte im Kurs „Physical-Computing“ des Beruflichen Gymnasiums, unter Anleitung von Herrn Wieland, gebaut. Hierbei arbeiteten Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichsten Schwerpunkten als Team zusammen. Der Schwerpunkt „Mechatronik“ lieferte die benötigten Ampelgehäuse aus dem 3D-Drucker und der Informatikbereich programmierte die Software, damit die Messungen auch über Bluetooth, WLAN oder LoRaWAN an die zentrale Messstation der Schule übermittelt werden konnten und nicht nur auf der Ampel-Anzeige im jeweiligen Raum zu sehen waren. „LoRaWAN ist ein Netzwerk, das mit sehr geringer Energie und über große Distanzen Daten lizenzkostenfrei überträgt“, ergänzt Wieland. Aber auch Schülerinnen und Schüler mit dem Schwerpunkt „Umwelttechnik“ interessierten sich für dieses Projekt, da für sie vor allem das Messverfahren und die anschließende Auswertung von Bedeutung waren.

Auch nach der COVID-Pandemie sollen die CO2-Ampeln weiter in Klassenräumen und Lehrerzimmern eingesetzt werden, denn zu viel CO2 in der Luft führt zu einer geringeren Leistungsfähigkeit.

 

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