Karl Kübel Schule
06.04.2022
v.l.n.r. Michael Steffan, Connor Rothenheber, Adrian Schnellbächer, Eray Demir, Louisa Neher, Melissa Czampik und Christian Engelhardt

Spendenaktion für humanitäre Hilfe in der Ukraine  

Während wir Jugendlichen uns hierzulande des anstehenden Frühlings erfreuen und die größte Sorge noch die bevorstehende Klausurenphase ist, bedarf es Mut sich der Realität der gleichaltrigen Ukrainerinnen und Ukrainer zu stellen.  Bange um Schulzensuren hat in dem seit über einem Monat unter Angriff stehenden osteuropäischen Land wohl niemand mehr. Erschreckend hierbei ist nicht nur, dass russische Bomben keinen Halt vor zivilen Zielen wie Schulen, Waisenhäusern und Geburtskliniken kennen, sondern auch, dass junge Männer ab dem Alter von 18 Jahren („militärisch brauchbar”) ihr Land nicht mehr verlassen dürfen und somit ganze Familien an den Grenzen zerreißen.  

Gelebte Solidarität 

Adrian Schnellbächer und Eray Demir, Schülersprecher - und Präsident des Abiturkomitees der Karl Kübel Schule Bensheim, durften im unmittelbaren Schulumfeld feststellen, dass der russische Angriffskrieg auch ihren Mitschülerinnen und Mitschülern schwer zusetzt. Schulinterne Gespräche mit Kollegium und Schülerschaft und eine Umfrage auf der schulexternen Instagramseite @abi.kks.2022, erstellt von Eray Demir, stellten schnell eines klar: Die Karl Kübel Schule will helfen.   Tatkräftig traten Louisa Neher, Melissa Czampik und Connor Rothenheber dem engagierten Team Adrian und Erays bei und machten es sich zur Aufgabe, die Hilfsbereitschaft der Schulgemeinde in Taten umzusetzen.   Christian Engelhardt, Landrat des Kreises Bergstraße, den die Idee der Schülerinnen und Schüler sofort begeisterte und der uns unsere Unterstützung zusicherte, lobt den Tatendrang junger Schülerinnen und Schüler und betont die Wichtigkeit unserer Aktion.  Großen Anklang fand die Spendenaktion auch bei Michael Steffan, Schulleiter der Karl Kübel Schule, der im gesamten Kollegium zum Spenden aufrief und sich stolz auf seine Schülerinnen und Schüler zeigt.  

Hinschauen und helfen 

Insgesamt konnten so vom 14.03 bis zum 15.03 600€ zusammenkommen, welche nun Rettung, Schutz und Hilfe dort bieten sollen, wo es am meisten nötig ist. Gezielt haben die Schülerinnen und Schüler sich hierbei für das Leisten humanitäre Hilfe entschieden und entschlossen sich infolgedessen für das Spendenziel Aktionsbündnis Katastrophenhilfe, eine Kooperation des DRK, der Diakonie, der UNICEF und der Caritas.  Wichtig ist es den Schülerinnen und Schülern zu erwähnen, dass neben der Hilfe für die Ukraine auch die generelle Sensibilisierung gegenüber dem Leid der ganzen Welt ein Ziel der Aktion war.  „Ein europäischer Krieg mit zivilem Leiden ist ohne Frage das aktuelle Leid der Welt, darf aber keineswegs den andauernden Genozid der Uiguren, die Unterdrückung der Menschen in Afghanistan, das Leiden im Mittleren und Nahen Osten, das Hungern im Jemen und vieles mehr relativieren oder gar in den Hintergrund rücken“, warnt der Schülersprecher Adrian Schnellbächer.   

Die KKS entsendet somit ein geeintes Signal: Wir stehen für universellen Frieden und wollen helfen.   

Verfasst von dem KKS-Schülersprecher Adrian Schnellbächer  

 

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