Karl Kübel Schule
10.07.2025

Präventionstag

Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums setzten sich intensiv mit Gewalt, Medien und Sucht auseinander 

Wie erkenne ich Fake News? Warum ist der TikTok-Algorithmus so einflussreich? Und was macht eine Beziehung eigentlich toxisch? Mit diesen und vielen weiteren Fragen setzten sich zum Ende des Schuljahres rund 250 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 des Beruflichen Gymnasiums der Karl Kübel Schule in Bensheim auseinander. Anlass war der Präventionstag unter dem Motto „Gewalt * Medien * Sucht“, der mit einem vielfältigen Workshopangebot und externen Fachleuten zum Nachdenken, Diskutieren und Mitmachen einlud. 

Der Tag begann mit einem gemeinsamen Auftakt im Multimax, bei dem das Organisationsteam, bestehend aus Bianca Höfle (Sozialpädagogin), Mutgard Hornbacher (Abteilungsleiterin E-Phase BG) und Thorsten Waizmann (Abteilungsleiter Digitalisierung), in einem kurzen Rollenspiel das Thema des Tages einleitete. Dabei unterstützt wurden Sie von einem Video der SV, in dem Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte nach ihren Erfahrungen mit den Themen Gewalt, Medien und Sucht befragt wurden. Für den Impulsvortrag „Was braucht moderne Medienbildung?“ konnte Peter Holnick vom Institut für Medienpädagogik und Kommunikation (MuK) gewonnen werden. Anschließend nahmen die Jugendlichen an verschiedenen Workshops teil, die entweder über 180 Minuten durchgängig oder in zwei 90-minütigen Einheiten stattfanden. 

Ein breites Themenspektrum – nah an der Lebensrealität 

Die angebotenen Workshops reichten vom kritischen Umgang mit Medien, über Suchtprävention bis hin zu Selbstbehauptung und Gewaltprävention. Themen wie „TikTok-Algorithmen und Manipulation“, „Cannabis – Mythen und Wirklichkeit“, „Fake News erkennen“, „Toxische Beziehungen“ oder „Digitale Medien und ihre Wirkung“ trafen genau den Nerv der Jugendlichen. Besonders großen Anklang fanden auch der Selbstverteidigungskurs „WenDo“ für Mädchen sowie der Kreativworkshop zu Online-Sucht mit Stop-Motion-Videos. 

Die Workshops wurden von Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Institutionen wie z. B. Articlett Schule, Jugendamt & Jugendgerichtshilfe, Polizei, Pro Familia, PRISMA, MuK- Institut für Medienpädagogik und Kommunikation, BfM- Büro für Medienbildung, Violence Prevention Network, Rumi Impulse und weiteren spezialisierten Organisationen durchgeführt. 

Beteiligung und Reflexion auf hohem Niveau 

Die Jugendlichen beteiligten sich aktiv an Diskussionen, Gruppenarbeiten und interaktiven Übungen. Viele zeigten sich überrascht, wie stark Medien ihr Denken beeinflussen oder wie schnell man im Alltag mit Formen von Gewalt – ob körperlich oder psychisch – konfrontiert werden kann. Auch das Thema Sicherheit im digitalen Raum wurde kritisch hinterfragt. 

Zum Abschluss kamen alle Klassen noch einmal im Plenum zusammen, um den Tag gemeinsam zu reflektieren. Die Rückmeldungen fielen durchweg positiv aus – sowohl seitens der Schülerinnen und Schüler als auch der Lehrkräfte und der Referenten. 

Ein Schritt in Richtung zeitgemäßer Bildungsarbeit 

Mit dem Präventionstag hat die Karl Kübel Schule einen wichtigen Akzent im Schulalltag gesetzt. Die Veranstaltung zeigte, wie bedeutend es ist, Jugendlichen neben dem Fachunterricht Raum für gesellschaftlich relevante Themen wie Gewaltprävention, Medienkompetenz und Suchtaufklärung zu geben. 

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