Karl Kübel Schule
10.05.2021
Rassismus
Residenz Leben am Wald
Bensheimer Tafel
Theater in Zeiten von Corona
Tiere in Not - Teil 1
Tiere in Not - Teil 2

Filmprojekte zum Leben an der Bergstraße in Corona-Zeiten

 

Praxisnah – nicht bildungsfern

Aus der Not eine Tugend machen – diesem Vorsatz gemäß überlegten sich die angehenden Kaufleute im Büromanagement lange und eingehend, wie sie die Inhalte ihres Lernfeldes „Projekte planen und durchführen“ in Zeiten der Corona-Pandemie im Rahmen ihrer Ausbildung an der Karl Kübel Schule umsetzen sollten. Wie so oft im Leben, lag auch hier der Schlüssel zur Realisierung zum Greifen nah: das Leben der Menschen in Pandemiezeiten in der Region Bergstraße.

Was lag also näher, als diese Zeit in allen möglichen Facetten des Lebens im Film festzuhalten und so eindringlich Not und Pein der Menschen in diesem Ausnahmenzustand zu dokumentieren, schwerpunktmäßig aus dem Blickwinkel des Einzelhandels, der regionalen Gastronomie, der Kulturbetriebe, der Bensheimer Tafel, dem Viernheimer Tierheim und in einem Pflegeheim im Odenwald sowie im Bergsträßer Impfzentrum.

Problemlösekompetenz – wichtiger denn je

Wie notwendig es ist, die Arbeit an komplexen Projekten in heterogenen Teams einzuüben, zeigt uns die derzeitige Corona-Situation immer wieder. Auch sind die Zeiten längst vorbei, in denen Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die immer gleichen Arbeitsvorgänge in derselben Reihenfolge abarbeiten und dabei kaum noch groß nachdenken und individuell entscheiden müssen. Heute werden solche Arbeiten immer öfter von Robotern und Algorithmen übernommen.

Vorausschauendes Denken und Planen wird in der Berufs- u. Arbeitswelt zunehmend wie selbstverständlich erwartet, was einen hohen Grad an Flexibilität und Kreativität erfordert. Diese Fähigkeiten müssen deshalb auch in der schulischen Bildung zunehmend gefördert und eingeübt werden, um junge Menschen auf diesen Profilwechsel in der beruflichen Praxis ausreichend vorzubereiten.

Großprojekte wie der Berliner Flughafen, die Hamburger Elbphilharmonie oder Stuttgart 21 zeigen anschaulich, wie schwer es den Menschen fällt solch komplexe Herausforderungen zu planen und umzusetzen. Die für die Bewältigung derartiger Problemstellungen notwendigen Fähigkeiten werden mit dem Auswendiglernen alter Lehrweisheiten sicher nicht erworben. In Zeiten, in welchen notwendiges Wissen im Internet allen zur Verfügung steht, muss der Schwerpunkt der Ausbildung zunehmend darin bestehen, dieses Wissen zielführend einzusetzen, um anstehende Probleme möglichst optimal lösen zu können. Hierbei ist es Aufgabe des Bildungswesens, die in jedem Menschen angelegten Potentiale zu erkennen, zu fördern und auszubauen, statt jungen Menschen immer wieder vor Augen zu führen, was sie alles nicht wissen oder nicht können.

Kreativität trifft auf Lernzuwachs

Dafür bieten Projekte wie die Anfertigung eines Dokumentarfilms eine adäquate Lernplattform, da hier die Affinität vieler Jugendlicher zur digitalen Technik auf geniale Weise mit den Anforderungen einer planvoll organisierten Vorgehensweise sowie der kreativen, filmischen Inszenierung komplexer Gegebenheiten des Alltags vermischt werden. Vor diesem Hintergrund haben sich in zwei Berufsschulklassen insgesamt neun Projektteams gebildet, die zu dem Thema „Leben im Lockdown“ Dokumentarfilme gedreht haben.

Leider darf der Dokumentarfilm, der sich umfassend mit dem Bergsträßer Impfzentrum befasst hat, aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht öffentlich gezeigt werden. Aber auch diesem 3-köpfigen Schülerteam soll die Anerkennung und das Lob der Öffentlichkeit ausgesprochen werden.

Die Oscarverleihung

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Die Videoprojekte im Überblick

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