Karl Kübel Schule
15.06.2021
Die Sonne, bedeckt vom Neumond

Sonnenfinsternis auf dem Schulhof 

Zu bester Schulzeit fand am 21.06.2021 das astronomische Großereignis des Jahres 2021 statt, eine partielle Sonnenfinsternis. Mit dem Schüler Felix Wenz und dem Physik-Lehrer Dirk Seibel gibt es an der Karl Kübel Schule zwei von der Astronomie Begeisterte, die sich vorgenommen hatten, dieses Naturschauspiel einer großen Zahl von Menschen zugänglich zu machen. Schon am Tag davor wurde das Auto mit einem 1,6m langen Refraktor-Teleskop samt Stativ, Gegengewichten hochwertigen Okularen und natürlich den Sonnenfiltern, ohne die der Blick in die Sonne mit schweren Augenschäden verbunden wäre, vollgeladen. Nach dem alles vor der Turnhalle aufgebaut wurde und das Wetter sich von seiner besten Seite gezeigt hat, ging es dann um 11:30 los.

Nie ohne Filter

Sowohl mit den mitgebrachten Spezialbrillen als auch durch das Teleskop konnte man es erkennen: An der Sonne fehlte oben ein ganzes Stück. Der Neumond hat sich an dieser Stelle vor die Sonne geschoben. Wer sich bis nach Grönland begeben hat, der konnte das Spektakel in ganzer Pracht erleben, denn von dort aus bedeckte der Neumond die Sonne fast vollständig. Bei uns waren es nur etwas mehr als zehn Prozent, aber auch das war schon sehr beeindruckend zu sehen. Nach und nach fanden sich ganze Schulklassen und Lehrerinnen und Lehrer ein, die sich von dem Blick durch die Sonnenfilter und das Teleskop begeistern ließen. Manche hatten sogar so viel Geduld, einige Sonnenflecken auf dem Zentrum unseres Planetensystems zu entdecken.  

 

Wie geht´s weiter?

Nach dem großen Erfolg planen Felix Wenz und Dirk Seibel schon das nächste Ereignis. Mit einem neuen H-Alpha-Filter wollen sie wieder eine Sonnenbeobachtung anbieten. Mit diesem Spezialfilter kann man dann viel mehr Details entdecken und auch die sogenannten Protuberanzen, die gigantischen Ausbrüche von Materie auf der Sonne, beobachten. Und wenn das Wetter mitspielt, dann gibt es am 25. Oktober wieder eine partielle Sonnenfinsternis zu bestaunen. Dann wird sogar 23% der Sonne verdunkelt sein.  

 

Kontakt

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